Vergleiche Objekte

Automotive

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Der Industriezweig „Automobile“ ist mit seinen Zulieferbetrieb der bedeutenste Wirtschaftstreiber in Bayern – das gilt genauso für die Metropolregion München. Die starke Dichte von Fahrzeugherstellern, Automobilzulieferern, sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen (zB. TU München) tragen wesentlich zu dem Erfolg bei. Die BMW Group und der Nutzfahrzeughersteller MAN sind zwei globale Fahrzeughersteller mit dem Firmensitz in München. Darüber hinaus sind in der Metropolregion München zahlreiche Zulieferer wie zB. Knorr-Bremse, Osram, Messring, Webasto, Infineon und ESG. In Ingolstadt sitzt mit der Audi AG die größte Tochtergesellschaft von Volkswagen. In München sind ca. 50.000 Beschäftigte direkt im Fahrzeugbau tätig, in Bayern arbeiten ca. 200.000 Menschen in über 1.000 Automobilgeschäften und erzielen damit einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro. Die Betriebe der Region München erzielen rund 80% der in Bayern erwirtschafteten Umsätze. Jedes vierte deutsche Auto wird in Bayern produziert.

Elektronik

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In Bayern sind Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Elektrotechnik und Elektronik angesiedelt, zB. in der Halbleitertechnologie von globalen Unternehmen wie Infineon und Semikron. Darüber hinaus ist die Substrattechnologie durch Unternehmen wie Rogers Germany, Kunze und CeramTec vertreten.  Eines der prägensten Unternehmen der Elektrotechnik weltweit und gleichzeit sehr verankert mit der Stadt München ist die börsennotierte Siemens AG am Wittelsbacherplatz. Weitere Felder – sehr verbandelt mit der Fahrzeugindustrie – sind Betriebe wie Robert Bosch, Continental, Liebherr Elektronik und Transtechnik, die Fahrzeugelektronik herstellen. Auch der Bereich „Energiespeicher“ bekommt durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien zunehmend Bedeutung, hier ist etwa das Unternehmen BMZ oder Gerotor aktiv. Die Elektronikindustrie profitiert vom wachsenden Trend zur Vernetzung (Privat und Industrie 4.0) und dem weltweit steigenden Interesse an Ressourceneffizienz.

Kommunikations- und Informationstechnologie

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München ist die “digitale Hauptstadt” Deutschlands bzw. Europas. In der letzten EU-Branchenstudie war München der Spitzenplatz aller europäischen IuK-Standorte und damit vor den Städten Paris und London. Die Analyse betrachtet F&E, Innovation und die Performance der Unternehmen vor Ort. Die exzellenten Universitäten, Forschungsinstitute (zB. das Fraunhofer Institut) und innovative Unternehmen tragen zu einer Vielzahl von Patenten bei. Darüber hinaus ist München bei den Netzwerkaktivitäten und bei Forschungs- und Unternehmenskooperationen spitzenklasse. Unterschiedliche Initiativen fördern die IuK Kraft der Isarstadt. Dazu zählen der Isarnetz e.V., das MUK IT, die Tagung 48forward, die Start-up-Veranstaltung Bits & Pretzels, die im jährlichen DLD-Konferenzen und Digitale Stadt München e.V.. Diese Attraktivität dieses Standorts hat wichtige globale Unternehmen angezogen, zB. die Microsoft Deutschland Zentrale in Schwabing oder Google Germany im Arnulfpark oder auch Eigengewächse wie Wirecard. Kürzlich hat IBM seine internationale Zentrale für den Zukunftscomputer Watson (Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge (IoT)) in Schwabing eröffnet. Auch der chinesische Konzern Alibaba-Group und andere internationale Größen wie die Apple GmbH,  Cisco Systems, Telefónica Germany (O2) und Huawei Technologies haben in der bayrischen Metropole ihren Sitz.

Medizintechnik

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Die Metropole München gehört zu den stärksten deutschen Standorten der Medizintechnik. Mit ca. 20.000 Beschäftigten verteilt auf ca. 350 Unternehmen trägt die Branche mit einem Jahresumsatz von mehr als 4 Milliarden Euro zur Wirtschaftskraft Münchens bei. Die Münchner Medizintechnik ist ein starker Innovationstreiber. Die Technologien reichen von Klinik- und Laborausstattung bis zu komplexen Hightech-Geräten. Der größte Trend ist auch hier die Digitalisierung, welche die Innovationen in der Medizintechnikbranche vorantreibt. Beispielsweise im Bereich Informations- und Datenmanagement für Patienten, bei Analyseverfahren oder Hightechgeräten. Jedes dritte Unternehmen erwirtschaftet den Großteil der Umsätze im europäischen oder amerikanischen Ausland (ca. 75%). Die Münchner Medi-Unternehmen sind relativ jung, dynamisch und entsprechend global orientiert. Große Player sind etwa Siemens, GE Health Care, Zeiss, BrainLab oder LivaNova.

Biotechnologie

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München ist ein führender Biotechnologie-Standort. Hier sind ca. 400 Biotechnologie- bzw. Pharmaunternehmen und zwei Elite-Universitäten (Ludwig-Maximilians-Universität und Technische Universität München) angesiedelt. Darüber hinaus sind das Helmholtz Zentrum München und drei biologisch-medizinische Max-Planck-Institute (Biochemie, Neurobiologie und Psychiatrie), sowie zwei Universitätskliniken und ca. 60 Krankenhäuser vor Ort. Nach der Studie Biotechnologie- und Pharmaindustrie in der EMM (2014) waren im Studienzeitraum in der Metropolregion ca. 25.000 Beschäftigte tätig und erwirtschafteten einen Umsatz von ca. 8,5 Mrd. Euro. Damit ist die Metropolregion München auch international von Bedeutung. Die enge Verbindung zwischen natur- und biowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen sowie die lokalen Unternehmen in München sind der Erfolgsfaktor für diese Entwicklung. Große und kleine, nationale und internationale Unternehmen wie Amgen GmbH, Aenova, Bavarian Nordic GmbH, Bio-Rad Laboratories GmbH, Bristol-Myers Squibb (BMS), Neovii Biotech GmbH, GE Healthcare, GSK (GlaxoSmithKline), Hexal, Morphosys oder Roche Diagnostics haben ihren Sitz in München oder der Region.

Umwelttechnologien

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Unter den Begriffen Umwelttechnik oder Umweltschutztechnik versteht man die technischen und technologischen Verfahren zum Schutz der Umwelt, sowie zur Wiederherstellung bereits geschädigter Ökosysteme. Überwiegend werden dabei Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft betrachtet. In München hat das Segment Abfallwirtschaft, Recycling, Sekundärrohstoffe mit über 50% Umsatzanteil die höchste Bedeutung. Ein Grund dafür ist, dass sich in Ballungsgebieten neben der klassischen Entsorgungsaufgabe entsprechende Entsorgungs- und Recyclingbetriebe ansiedeln. Dasselbe gilt für die umweltfreundlichen Produkte und Energiespeicher, die einen Anteil von ca. 10% am bayernweiten Umsatz haben. Auch der Einsatz und die Produktion von erneuerbaren Energien (wie zB. Geothermianlagen vom Unternehmen Daldrup) sind Treiber der Umwelttechnologien im Raum München. Umwelttechnologien werden auch künftig ein Wachstums- und Jobtreiber sein. Die meisten Firmen sind relativ jung und hochinnovativ, zB. SFC Energy oder SinnPower (Wellenkraftwerke).

Luft- und Raumfahrt

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Die strukturellen Gegebenheiten des Luft- und Raumfahrtsektors in Bayern bilden für Branchenakteure eine optimale Ausgangsbasis. In Bayern arbeiten ca. 60.000 Beschäftigte in diesem Bereich, der Großteil davon in München und Umgebung. Die Metropole München hat in der Luft- und Raumfahrttechnologie ein breites Produkt- und Dienstleistungsangebot. International Unternehmen wie zB. Airbus und MTU sind in der Metropole angesiedelt. Das breite Tätigkeitsspektrum geht mit einer bemerkenswerten Branchentiefe einher. Neben den großen Unternehmen treiben Ausrüstungs- und Komponentenhersteller wie AOA Gauting und RUAG, technische Servieanbieter wie Reiser in Berg, ESG, Assystem, IAGB, etc. die Innovationskraft stetig voran. Viele kleinere und mittelständische Unternehmen mit exzellenten technischen Know-how sind zuverlässige Hightech-Lieferanten in unmittelbarer geografischer Nähe zur Metropolregion München.