Vergleiche Objekte

Serviced Apartment

Unter Serviced Apartment versteht man ein vollständig eingerichtetes Apartment. Man nennt es auch Aparthotel, Apartment Hotel oder Mikrowohnen. Der Vorteil ist, dass es für verschiedene Zeiträume buchbar und mit allem ausgestattet ist, was man zum Leben braucht. Die hohe Flexibilität in Verbindung mit hohem Komfort liegt voll im Trend. Kurze, mittlere und längere Aufenthalte (Short-, […]

Anschaffungskosten

Zu den Anschaffungskosten zählen aus steuerlicher Sicht alle Kosten, welche beim Kauf einer Wohnung bzw. bei einer X-beliebigen Immobilie anfallen. Das sind zum Beispiel der Kaufpreis an sich, ggf. Gutachterkosten, die Maklerprovision, die Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragungskosten und Kosten für die Beurkundung des Kaufvertrags.

Größeneinheiten für Flächen

Hier findest du eine Übersicht von verschiedenen Größenordnungen bzw. Basiseinheiten. Die Angaben sind oft als „typische Werte“ in der Immobilienbranche zu verstehen. Manche Werte sind dabei aufgerundet. Die von der Basiseinheit “Meter” abgeleitete Einheit der Fläche im metrischen Einheitensystem ist 1 Quadratmeter (Abgekürzt “m²”):   1 mm² (Quadratmillimeter) = 0,000001 m² (bzw.: 1.000.000 mm² = 1 […]

Urbanität

Unter dem Begriff Urbanität (lat. urbanus = städtisch) versteht man die moderne Lebensart in Städten bzw. die Abwanderung aus der ländlichen Region, beispielsweise von Vierkirchen nach München. Darüber hinaus steht die Urbanität für vom Menschen geprägte Umgebungsatmosphäre und entsprechenden Wohnraum, reichlichen Möglichkeiten für Freizeiterlebnis- und Kontaktpflege (s. Parks in München) sowie die allgegenwärtige Nutzung von […]

Bruttokaltmiete

Unter dem Begriff Bruttokaltmiete versteht man die Nettokaltmiete samt Nebenkosten, welche im individuellen Mietvertrag genauer definiert sind zusammen. Nettokaltmiete + Nebenkosten In die Bruttokaltmiete werden sämtliche Betriebskosten der Immobilie berücksichtigt. Dazu zählen anteilige Gemeinkosten für Anlagen, Aufzüge, Reinigungen, Versicherungen, Müllabfuhr, etc. Nicht hinzu gezählt werden hier allerdings die Heinzungs- und Warmwasserkosten, denn für diese Kosten wird […]

Nominalmiete und Effektivmiete

In der Praxis werden häufig die Begriffe Nominalmiete und Effektivmiete verwendet. Unterscheidung: Unter dem Begriff Nominalmiete versteht man die Anfangsmiete ohne Berücksichtigung von Incentives, Nebenkosten und lokalen Steuern. Die Nominalmiete ist im Grunde genommen der offzielle Mietzins pro m2 im Mietvertrag ist. Unter dem Begriff Effektivmiete versteht man die absolute Belastung für den Mieter. Die Effektivmiete […]

Nettokaltmiete

Unter dem Begriff Nettokaltmiete versteht man die “reine” Miete. Das heißt im Klartext, dass diejenige Miete herangezogen wird, ohne jegliche Betriebskosten und Nebenkosten zu berücksichtigen.

Flurkarte

Eine Flurkarte ist vergleichbar mit einer Landkarte, welche sämtliche Flurstücke einer Gemarkung darstellt. Flurkarten sind beim jeweiligen Katasteramt verfügbar.

Bauland

Ein Bauland bzw. Baugrund ist eine Grundfläche, welche sämtliche rechtliche und natürliche Gegebenheiten für ein Bauvorhaben nach dem deutschen Baurecht erfüllt.

Auszahlungszeitpunkt

Ein Darlehen kann jederzeit innerhalb der vereinbarten Abnahmefrist ausgezahlt werden. Zuerst müssen die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt werden. Bei der Immobilienfinanzierung eines Erwerbs von Wohnungen oder Häusern ist der Kaufprozess für die Auszahlung maßgebend. Der Auszahlungszeitpunkt der Darlehenssumme hängt von der Fälligkeit des Kaufpreises und der Eintragung der Sicherheiten im Grundbuch ab. Darum wird der Darlehensbetrag erst nach […]

Festpreis

Bei vertraglichen Festpreisen für Bauleistungen werden keine Preisvorbehalte vereinbart, das heißt der Preis kann nicht mehr geändert werden. Das sichert einen ab vor eventuellen Erhöhungen.

Teilungserklärung

Ein Alleineigentümer – in der Regel der Bauträger – einer Immobilie gibt gegenüber dem Grundbuchamt in öffentlich beglaubigter Form seine Erklärung ab, dass er das Eigentum an der Immobilie in Miteigentum aufteilt. Darüber hinaus bestätigt die Teilungserklärung, dass mit einem jeweiligen Anteil am Miteigentum ein sogenanntes “Sondereigentum” an einer bestimmten Wohnung verbunden ist. Man kann […]

Eigenbedarf

Wenn man selbst in die eigene Immobilie ziehen möchte, dann spricht man von Eigenbedarf. Da Immobilien in den seltensten Fällen leer stehen, muss der Mieter vor dem eigenen Einzug in die eigene Immobilie erstmal ausziehen. Eigenbedarf ist im Mietrecht geregelt und stellt einen Grund für eine ordentliche Kündigung (§573 BGB) eines Mietvertrages durch den Vermieter […]

Bauträger

Ein Bauträger ist in der Regel ein Unternehmen, welches gewerbsmäßig Grundstücke kauft, darauf schlüsselfertige Gebäude (zum Beispiel Eigentumswohnungen) errichtet und diese dann verkauft. Dabei ist der Bauträger meistens auch gleichzeitig der Bauherr.

Abkürzungsverzeichnis

Dies ist ein Verzeichnis für Immobilien-Abkürzungen. Beispielsweise werden bei Wohnungsanzeigen oft Abkürzungen verwendet, die schwer zu verstehen sind bzw. nicht eingängig sind.   Immobilien Abkürzungsverzeichnis:   # 1ZBB 1 Zimmer mit Bad und Balkon 1ZKBB 1 Zimmer mit Küche, Bad und Balkon 1ZKBT 1 Zimmer mit Küche, Bad und Terrasse 1ZKDB 1 Zimmer mit Küche, […]

Darlehenslaufzeit

Eine Darlehenslaufzeit ist die Dauer zwischen einer Auszahlung einer Darlehenssumme bis zur der kompletten Rückzahlung (bzw. planmäßigen Tilgung) einer Immobilienfinanzierung. Gegebenenfalls kann sich die Laufzeit ändern. Das ist vor allem dann der Fall, wenn nach dem Ende der Zinsfestschreibung (Festschreibungszeit) die Konditionen zwischen Ihnen und der Bank neu vereinbart werden. Dabei gilt, dass ein höherer […]

Bezugsfertigkeit

Der Begriff “Bezugsfertigkeit” beschreibt den bautechnischen Zustand eines Gebäudes. Wenn die Bezugsfertigkeit erreicht ist, kann ein Bewohner einziehen und darin wohnen. Dieser Zeitpunkt muss nicht mit dem vereinbarten Bezugszeitpunkt der Wohnung übereinstimmen.

Lageplan

Ein amtlicher Lageplan ist ein behördliches Dokument, das alle örtlichen, topografischen und baurechtlichen Sachverhalte eines zu bebauenden Grundstücks darstellt. Ein Lageplan zeigt die Lage des Grundstücks, die angrenzenden Grundstücke und die Himmelsrichtung. Das Dokument wird auf Basis eines Auszugs aus dem Liegenschaftskataster erstellt und zählt zu den einzureichenden Bauvorlagen. Man kann den Lageplan beim Katasteramt […]

Umschuldung

Eine Umschuldung ist eine Begleichung eines Darlehens durch Aufnahme eines neuen Darlehens. Bei einer Umschuldung schließt der Darlehensnehmer eine Anschlussfinanzierung für seine Immobilie mit einem neuen Darlehensgeber ab. Die Umschuldung kann viel Geld für die Baufinanzierung sparen. Bei einer Umschuldung löst der neue Darlehensgeber beim Auslaufen der Zinsbindung das alte Darlehen ab. Dafür bekommt der Darlehensgeber […]

Warmmiete

Eine Warmmiete setzt sich aus der Kaltmiete sowie allen zu zahlenden Nebenkosten zusammen. Ein Beispiel: Kaltmiete für eine Wohnung in München: 800 EUR + Nebenkosten: 150 EUR = Warummiete: 950 EUR

Zwangsvollstreckung

Eine Zwangsvollstreckung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, welches das Ziel verfolgt, privatrechtliche Ansprüche (Gläubiger) gegen einen Anspruchsberechtigten (Schuldner) durch staatliche Organe endgültig durchzusetzen. Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung ist ein sogenannter vollstreckbarer Titel. Sollte ein nicht tragbarer Mieter die gesetzlichen Rechte eines Vermieters vorsätzlich und nachhaltig verletzen, dann kann ein Vermieter mittels einer Zwangsvollstreckung den Mieter […]

Grundbuch

Das Grundbuch ist ein amtliches Register und wird beim Grundbuchamt des zuständigen Amtsgerichts geführt. Es ist ein rechtliches Verzeichnis aller Immobilien bzw. Grundstücke, welche sich im jeweiligen Amtsgerichtsbezirk befinden. Es gibt verbindlich Auskunft darüber, wer Eigentümer eines Grundstücks ist und wie die Belastungen (z.b.: durch Grundpfandrechte) aussehen.   Das Grundbuch besteht neben der Aufschrift und dem […]

Grundpfandrechte

Eine Immobilie ist in der Regel einer der größten Vermögenswerte von Privatpersonen. Grundpfandrechte (auch Dingliche Sicherheiten genannt) belasten eine Immobilie als Sicherheit einer Gegenleistung (z.B.: Darlehen). Ein Beispiel einer Dinglichen Sicherheit ist die häufig vorkommende Grundschuld bei einem Hypothekendarlehen: Wert einer Wohnung in München: 1.000.000 EUR Hypothek: 200.000 EUR = Grundpfandrecht. Sogenannte Grundpfandrechte werden im Grundbuch […]

Abnahmeprotokoll

Ein Abnahmeprotokoll wird zur Abnahme der am Bauleistungen erstellt. Dies erfolgt, wenn die Vertragspartner die förmliche Abnahme vertraglich vereinbart haben bzw. wenn eine Verdingungsordnung für Bauleistungen dem Vertrag zugrunde liegt, einer der Vertragspartner dies verlangt. Bei dem Abnahmeprotokoll werden sämtliche Mängel und Vorbehalte sowie die Erklärungen des Auftragnehmers festgehalten. Zusätzlich wird die Entscheidung, ob die Abnahme erklärt oder […]

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist eine vertraglich vereinbarte, einseitige Verpflichtung. Der sog. Bürge verpflichtet sich, gegenüber dem Gläubiger für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Schuldners (z.B.: eines Darlehensnehmers) einzustehen.

Arbeitgeberdarlehen

Ein Arbeitgeberdarlehen ist eine Fremdfinanzierung, welche ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zur Verfügung stellt. Meisten sind die Konditionen vorteilhafter als die anderer Darlehen (z.B.: mit einem günstigerem Zinssatz versehen)

Spekulationsgewinn

Differenz zwischen Veräußerungs- und Anschaffungspreis innerhalb der Spekulationsfrist von 10 Jahren. Wenn man beispielsweise in München Schwabing ein Wohnung für 200.000 EUR erworben hat und jetzt – nach 10 Jahren – für 350.000 EUR verkauft, dann beträgt der Spekulationsgewinn 150.000 EUR.

Grundbuchauszug

Ein  Grundbuchauszug ist eine Abschrift des Grundbuchblattes. Baufinanzierer lassen sich als Nachweis der rangrichtigen Eintragung der Grundschuld in der Regel eine beglaubigte Abschrift vorlegen.

Amtsgericht

Das Amtsgericht ist in Deutschland neben dem Landgericht (und selten dem Oberlandesgericht) die Eingangsinstanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Bei einem Amtsgericht wird u.a. das Grundbuch (Abteilung: Grundbuchamt) geführt. Die Amtsgerichte sind daher auch für mögliche Zwangsversteigerungsverfahren bei Grundstücken in ihrem Amtsgerichtsbezirk zuständig.   Das für Immobilienthemen zuständige Amtsgericht München ist in folgenden Gebäuden untergebracht: Pacellistraße 5: Mietgericht […]

Tilgungsplan

Ein Tilgungsplan ist eine Tabelle, die für bei einer Immobilienfinanzierung den Verlauf von Restschuld, Zins- und Tilgungszahlungen (jährlich oder monatlich gegliedert) angibt. Der Tilgungsplan ist eine Grundlage für die Berechnung des Effektivzinses eines Darlehens.

Sanierung

Im Gegensatz zur Modernisierung bedeutet Sanierung das Wiederaufbereitung einer Immobilie. Liegt das Gebäude in einem Sanierungsgebiet oder einem städtebaulichen Entwicklungsbereich können Herstellungskosten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Jahr der Herstellung und den folgenden 9 Jahren zu jeweils 10% abgesetzt werden. Diese Sonderabschreibung tritt an die Stelle der üblichen linearen oder degressiven Abschreibung.

Notar

Ein Notar ist ein studierter Jurist und beurkundet Rechtsgeschäfte – zum Beispiel wird der Kaufvertrag einer Wohnung durch einen Notar beurkundet. Er ist als unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes unparteiischer Betreuer der Beteiligten. Ein Notar hat sich im Rahmen seiner Tätigkeit an die Notariatsordnung zu halten. Das Honorar  – die so genannte Notariatsgebühr – wird nach dem […]

Modernisierung

Mit dem Begriff Modernisierung werden Maßnahmen gemeint, welche zur Verbesserung des Wohnwerts oder des Nutzwerts eines bestehenden Gebäudes beitragen. Wird nachträglich ein Fahrstuhl eingebaut, dann spricht man von Modernisierung. Die Kosten der Modernisierung dürfen teilweise auf den Mietpreis umgelegt werden, wenn wesentliche Verbesserungen erzielt werden (z.B.: Heizung, Aufzug, Balkon, etc.). Verbesserungen, die ausschließlich den Lebensstandard verbessern […]

Leibrente

Eine Leibrente ist nach deutschem Recht eine wiederkehrende Zahlung (Rente), die bis zum Tod einer Person erbracht wird. Die Leibrente kann auch als Belastung in Abteilung II des Grundbuches eingetragen werden. Der Hausbesitzer verkauft Wohnung oder Haus und erhält dafür vom Käufer eine lebenslange monatliche Leibrente, sprich eine Zahlung. Zusätzlich darf der Bewohner bis zu […]

Beleihungsgrenze

Bei einem Immobiliendarlehen gibt es – wie bei den meisten Bankdarlehen – eine Beleihungsgrenze. Unter dem Begriff Beleihungsgrenze wird in der Finanzbranche ein Prozentwert (z.B. 60% oder 80%) verstanden. Die Höhe der Grenze bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie. Die Beleihungsgrenze hängt von der zu finanzierenden Immobilie und der Bonität des Kreditnehmers ab. Ein Beispiel: […]

Zinsen

Ein Zins (pl.: Zinsen) ist ein Preis für die Nutzung von geliehenem Geld (Darlehen). Bei Immobilienfinanzierungen sind der Nominalzins und der Effektivzins zu unterscheiden.   Der Nominalzins ist ein vertraglich vereinbarter Zins, mit dem ein Darlehen verzinst wird. Der Effektivzins berücksichtigt die Konditionen des Darlehensgeber für den Darlehensnehmer und dient vor allem um die Kapitalkosten […]

Abnahmefrist

Eine Abnahmefrist (oft “Bezugsfrist” genannt) ist ein definierter Zeitraum der Baufinanzierung. Während der Abnahmefrist müssen die Auszahlungsvoraussetzung geschaffen werden und das Darlehen ausbezahlt werden. Die Abnahmefrist wird im Darlehensvertrag verankert.

Vermietung

Wenn ein Eigentümer einer Immobilie einer anderen Person die Nutzung der Räumlichkeiten (privat oder gewerblich) überlässt und dafür ein Entgelt bekommt, dann spricht man von Vermietung. Ein Eigentümer vermietet beispielsweise seine Wohnung in München an eine Familie und verlangt dafür eine monatliche Miete. Durch die Vermietung entsteht eine Abnutzung., die über die Abschreibung verrechnet wird.

Tilgung

Eine Tilgung ist die Rückzahlung eines Darlehens und stellt die Gegenleistung des Darlehensnehmers dar. Die Tilgung wird (außer bei Endfälligen Darlehen) meistens in regelmäßigen (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich) Raten erbracht. Die Höhe einer Tilgung hat maßgeblichen Einfluss auf die Darlehenslaufzeit. Eine Sondertilgung kann mit dem Baufinanzierer vereinbart werden und beeinflusst die Finanzierungskonditionen.

Rohbau

Der sogenannte Rohbau ist das Grundgemäuer samt Dachkonstruktion einer Immobilie. Ein Rohbau ist ein wesentlicher Bauabschnitt und wird oft als Meilenstein der Bauplanung betrachtet.

Restschuld

Bei einem Darlehen für eine Baufinanzierung wird in den meisten Fällen (Annuitätendarlehen) ein regelmäßiger Betrag getilgt. Eine Restschuld ist der noch zu tilgende Rest eines Darlehens. Genauer gesagt, der Darlehensnominalbetrag abzüglich der bereits geleisteten Tilgung ergibt die Restschuld.

Loft

Ein Loft (engl.: “Dachgeschoss”) ist eine Dachwohnung. Oft wird der Begriff im Zusammenhang mit ehemaligen Fabrikgebäuden genannt. Im Vergleich zu anderen Städten wie Berlin gibt es in München relativ wenig Loftwohnungen und darum sind sie eher teuer.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Besteuerung von Grundstücken und wird von der Gemeinde erhobenen. Für jeden Grundbesitz, der im Inland liegt, muss vom Grundstückseigentümer Grundsteuer bezahlt werden. Für die Besteuerung wird der Einheitswert herangezogen.

Exposé

Ein Exposé ist die Beschreibung einer Immobilie, welche die wichtigen Eckdaten eines Objekts beinhaltet. Darin ist für gewöhnlich neben einer ausführlichen Objektbeschreibung (z.B.: Fläche, Mietpreis, Baujahr und Energieverbrauch) auch die Lage der Immobilie beschrieben. Typischerweise sind auch ein Gebäudeplan und Objektfotos Bestandteil eines Exposés.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Eine Eigentumswohnung muss die Voraussetzung der “Abgeschlossenheit” erfüllen. Eine Wohnung gilt als in sich abgeschlossen, wenn sie baulich klar (z.B.: durch Trennwände und Trenndecken) vollständig von anderen Wohnungen und Räumen getrennt ist. Zusätzlich muss u.a. ein eigener abschließbarer Zugang unmittelbar vorhanden sein (Treppenhaus oder Vorraum).
 Abgeschlossenheitsbescheinigung und Aufteilungsplan gehören inhaltlich zusammen. Sie bestimmen die Grenzen […]

Teileigentumsgrundbuch

Wird von einem Eigentümer ein Hausgrundstück in Wohnungseigentum aufgeteilt (z.B.: eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus), dann wird von Amts wegen für jedes Wohnungs- und Teileigentum ein eigenes Grundbuchblatt angelegt.

Ablaufleistung

Eine Ablaufleistung wird am Ende einer Laufzeit einer Versicherungsdauer bezahlt und setzt sich bei einer “klassischen” Kapitalversicherung wie folgendermaßen zusammen:   (Garantierte) Versicherungssumme + Leistung aus Überschußanteilen = Ablaufleistung

Grundstück

Ein Grundstück ist ein geographisch definierter Bereich von der Erdoberfläche. In Deutschland wird ein Grundstück im Grundbuch auf einem gesonderten Grundbuchblatt (§ 3 Abs. 1 GBO) bzw. unter einer eigenen Nummer im Bestandsverzeichnis auf einem gemeinschaftlichen Grundbuchblatt (§ 4 Abs. 1 GBO) verzeichnet. Ein Grundstück, das mit Gebäuden (mit Einfamilienhäuser, Mehrparteienhäuser, Gewerbeimmobilien) bebaut ist oder bebaut werden […]

Einheitswert

Die Höhe der Grund- und Gewerbesteuer wird anhand des Einheitswerts bemessen. Er stellt den Wert von Grundstücken und Immobilien dar, um den Finanzämtern eine Bemessungsgrundlage zu liefern.

Altersabschlag

Der Altersabschlag beschreibt die Höhe der Wertminderung einer Immobilie, welche im Laufe der Zeit durch die Nutzung des Gebäudes entstanden ist. Grundsätzlich gilt, um so älter das Gebäude ist, desto höher ist der Abschlag.

Grunderwerbsteuer

Eine Grunderwerbssteuer fällt einmalig beim Erwerb von (bebauten und unbebauten) Grundstücken an. Die Grunderwerbssteuer beträgt in der Regel 3,5% des Kaufpreises (s. Immobilienfinanzierung). Sie zählt neben anderen Kosten (z.B.: Maklergebühren) zu den Anschaffungsnebenkosten.

Gemarkung

Die Gemarkung (von englisch mark: Grenze) lässt sich aus mehreren Fluren errechnen, wobei “Flur” die katastertechnische Bezeichnung (Kataster) für ein topographisch abgegrenztes Gebiet ist. Heutzutage werden Gemeindebezirke als Gemarkung bezeichnet. Die Flur ist dann praktisch der Siedlungsbereich und das Flurstück ist dann das exakte Grundstück. Und die sind dann jeweils mit Nummern versehen. Die Gemarkungen Münchens sind separierte Gebiete […]

Effektiver Jahreszins

Unter einem “Effektiven Jahreszins” versteht man den gleichbleibenden Zinssatz, welcher sich aus sämtliche Kosten eines Immobilienkredits bzw. -darlehens (Nominalzins, Bearbeitungsgebühren, etc.) sowie die Zahlweise der Zinsen (Disagio) (z.B.: für den Kauf einer Wohnung) ergibt. Der Effektivzinssatz liegt daher automatisch über dem Nominalzinssatz. Nach der Preisangabenverordnung stets anzugeben sind Baufinanzierungsanbieter dazu verpflichtet den Effektiven Jahreszins explizit […]

Disagio

Bei einer Baufinanzierung für den Kauf einer Wohnung wird gegebenenfalls ein Disagio vereinbart. Ein Disagio oder seltener auch “Damnum” ist der Differenzbetrag vom Nennwert und von der tatsächlichen Auszahlung eines Darlehens – man könnte es auch im voraus bezahlte Zinsen nennen. Das Disagio wird im Darlehensvertrag zwischen Bank und Darlehensnehmer festgehalten. Durch die Vereinbarung eines […]

Grundfläche

Bei einer Immobilie ist die Grundfläche eines Gebäudes im eigentlichem Grundgedanken diejenige Fläche, mit der sich ein Gebäude den Boden bzw. Grundstück befindet. Die Grundfläche ist gleichbedeutend mit der „bebauten Fläche“ (das Gegenteil ist die „überbaute Fläche“, die noch die Dachüberstände berücksichtigt). Etwas größer gefasst, bezeichnet die Grundfläche ebenfalls die Flächen, welche die oberen Geschosse in […]

Wohnfläche

Im Gegensatz zur Nutzfläche beschreibt die Wohnfläche genau die Fläche der Räume einer Immobilie, welche direkt zum Wohnen sind. Die Wohnfläche wird anhand der Maße des Rohbaus abzüglich 3% für den Innenputz ermittelt. Die Räume, die zur Nutzfläche zählen, werden mit der halben Grundfläche (50%) eingerechnet. Wenn das Dachgeschossen ausgebaut ist, zählt die Fläche unter […]

Nutzfläche

Die Nutzfläche einer Immobilie beschreibt die Fläche aller Räume eines Hauses bzw. einer Wohnung, welche nicht direkt zum eigentlichen Wohnen genutzt werden kann. Beispielsweise zählen dazu Balkone, Garagen, Hobbyräume, Dachböden und Kellerabstellräume. Im Gegensatz dazu steht die normale Wohnfläche.

Kaution

Wenn ein Mietvertrages abgeschlossen wird, verlangt der Vermieter in der Regel vom Mieter eine Mietkaution (= Kaution). Umgangssprachlich sagt man, diese muss “hinterlegt” werden. Die Kaution ist hinterlegtes Geld, das dem Vermieter für eventuelle Schäden oder Mietausfällen zur Verfügung steht. Der Vermieter muss die Mietkaution in der Zwischenzeit verzinslich anlegen und das hinterlegte Geld samt […]

Kataster

Das Kataster ist ein amtliches, vermessungstechnisches Verzeichnis aller Grundstücke in einer Gemeinde bzw. Stadt. Das Liegenschaftskataster setzt sich aus dem beschreibenden Teil (Katasterbücher) und dem darstellenden Teil (Kataster-Kartenwerk) zusammen.

Mietspiegel

Der Mietspiegel ist eine Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmiete für Mietwohnungen in einer Gemeinde oder Stadt. Ein Mietspiegel gibt Auskunft über Mietpreise und Mietpreiserhöhungen. Er wird für die Beurteilung im Gerichtsfall als Grundlage zur Beurteilung von Umgebungsbedingungen herangezogen.

Hausgeld

Unter Hausgelder versteht man Vorauszahlungen an den Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Mit dem Hausgeld bedient die Hausverwaltung die notwendige Instandhaltung bzw. Instandsetzung (Instandhaltungsrücklage) des gemeinschaftlichen Eigentums (z.B.: Aufzuganlagen). Bei Mehrparteinimmobilien sind Wohnungseigentümer zur Zahlung von Hausgeld verpflichtet. Die Einzelheiten zur Zahlung werden in der Regel in der Gemeinschaftsordnung oder im Wirtschaftsplan schriftlich festgehalten.

Altbau

Im Wesentlichen wird unter einer Altbau-Immobilie die ältere Bauweise bei Wohngebäuden bis zum Zweiten Weltkrieg gemeint. Oft sind Bauelementen wie Holzbalkendecken, Kastenfenstern und Mauerwerkswänden vorhanden. Seit dem 2. Weltkrieg werden vermehrt Betonwände und -decken sowie Verbund- und Isolierglasfenster eigebaut und beenden damit die Altbau-Ära. Die Energieeffizienz ist bei umrenovierten Objekten oft unzureichend, dennoch sind Altbauwohnungen […]

Abschreibungen

Eine Abschreibung ist die Wertminderung von Wirtschaftsgütern, welche sich im Zeitablauf abnutzen (deshalb spricht man auch von “Absetzung für Abnutzung”, kurz: “AfA”). Bei Immobilien wird typischerweise jährlich ein bestimmter Anteil der Anschaffungs- und Herstellungskosten des Gebäudes als AfA steuermindernd geltend gemacht werden. Achtung: Beim Grundstück geht das Finanzamt davon aus, dass es nicht abgenutzt wird […]